let’s talk about it!

Lass drüber reden!

Gespräche mit mehreren Menschen haben den Vorteil, dass man verschiedene Aspekte ansprechen kann und auch verschiedene Ratschläge bekommt. Auch zum erkennen unseres Selbst sowie unsere Fehler kann das sehr hilfreich sein!

Wichtige Voraussetzung dafür ist jedoch deine Bereitschaft, nicht nur Bestätigung zu erwarten, sondern auch bereit zu sein, Kritik einzustecken.

Hab sogar den Mut, Menschen aktiv aufzufordern: “Sag mir doch mal ganz offen, was ich deiner Meinung nach falsch mache oder falsch sehe.”

ABER ACHTUNG:
Oft ist es einfach NICHT das Leben der ANDEREN
– sondern DEIN LEBEN!
Und dann solltest du dich weder zu irgendwas drängen,
noch dir irgendetwas mies machen lassen,
zu entscheiden, hast letztendlich immer DU!


Was ist mit TABU-Themen?

“Dem Begriff ‘Tabu’ wäre wohl am besten entsprochen,
indem man nicht über ihn spricht.” – Stephan Rudas

AAABER: Tabu ist meistens das, was man nicht denken darf, sich aber trauen sollte!

Also mach ichs einfach doch! Ich schreibe kurz darüber:

Bei Tabuthemen bzw. besonderen emotionalen Belastungssituationen zeigt sich, aus welchem Holz eine Person tatsächlich geschnitzt ist.

Wie geht die Gesellschaft in der Regel mit TABU-Themen um?
Sie versucht sie zu verdrängen. Sie redet nicht darüber. Sie schweigt.
Die Themen werden ignoriert und keinesfalls akzeptiert.

… und das ist nicht mal weiter verwunderlich. 
Es geht nämlich dabei um Dinge, die man kennt. Themen, die einem unheimlich sind. Sachen, vor denen man Angst hat. Realitäten, die man nicht wahrhaben will. Veränderung. Es geht um das Verlassen der Komfortzone.

Die Gesellschaft ist halt so.
JEDOCH: Was für DICH TABU ist, entscheidest DU ganz alleine! 

Meine Empfehlung:
TYP 1: Unbekannt

Wenn du die Person noch nicht gut kennst – dann ENTWEDER:
No Risk, No Fun! Entweder es passt oder es passt nicht, aber dann ist es auch schon egal!
ODER wenn du die Person zwar noch nicht so gut kennst, aber weißt, dass du auf jeden Fall weiterhin mit ihr zu tun haben wirst, dann gilt: Erstmal rantasten, bevor man mit der Tür ins Haus fällt! Wie? – Am besten durch knappe, nebensächliche Fragen, die den anderen zu kurzen, präzisen Antworten zwingen, sodass die Gesprächsführung auf deiner Seite liegt. Die Reihenfolge der Fragen sollte keinem logischen Aufbau folgen, sodass der Sinn der Fragen möglichst lange verborgen bleibt und sonst erkennt dein Gegenüber zu schnell worauf du hinaus willst.

TYP 2: Openmind
Wenn du weißt, dass die Person ein offener Mensch ist und mir diesem Thema kein wunder Punkt bei ihr getroffen wird, dann: #talkaboutit Lass es raus. Reden entlastet.

TYP 3: Gegner
Wenn du schon weißt, dass die Person voll dagegen ist und bestimmte Themen einfach TABU-Themen für sie sind, dann verschwende keine Energie damit, ihr alles zu erzählen, sie versuchen umzustimmen und im schlimmsten Fall dagegen anzukämpfen und in eine sinnlose Disskussion einzusteigen. #letitbe