out-sourcing

aka delegation

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Gegenteil: IN-sourcing

OUT-sourcing KURZ erklärt:
was man vorher selbst gemacht hat, lässt man jetzt jemand anderen machen


VORTEILE:

  • Kosten-Einsparung
  • Zeit-Einsparung (nur ein kleiner Bruchteil für die Aufgaben-Definition, ggf. und Qualitäts-Kontrolle bleibt)
  • Qualitäts-Steigerung
  • Innovations-Potenzial
  • Fokus auf die Kernaufgaben

NACHTEILE:

  • umso unternehmens- bzw. personen-spezifischer eine Dienstleistung ist, desto schwieriger und aufwendiger ist es, sie outzusourcen
  • Abhängigkeit von Drittunternehmen bzw. Drittpersonen
  • Qualitätskontrolle nur bedingt möglich
  • Betriebsgeheimnisse könnten an Dritte gelangen

 


Beispiele:

  • business: die Reiningung der Unternehmensräume an eine Putzfirma abgeben
    private: im  eigenen Haushalt nicht selbst putzen, sondern eine Putzfrau damit beauftragen
  • business: Buchhaltung extern verwalten lassen
    private: Steuererklärung von einem Steuerberater machen lassen
  • business/private: für die Pflege den Vorgartens einen Gärtner beauftragen
  • private: Bügelwäsche in den Reinigungs-Salon bringen, um sich das bügeln zu sparen
  • business: die Verwaltung des Kunden-Portals an einen Experten out-sourcen

ARTEN:

  • lokal, regional, global
  • digital

Was grundsätzlich IMMER GILT:

Du musst erst verstehen, was du tust und dann wissen, was du willst.

Fürs OUT-sourcen heißt das:
DU MUSST VERSTEHEN, WAS DU OUTSOURCST!
DU SOLLTEST ES GENAU DEFINIEREN!

AM BESTEN: Was du outsourcst, solltest du davor schon mal gemacht haben!
Dann weißt du worauf es ankommt, wo Fehlerpotenzial liegt und du kannst nicht über den Tisch gezogen werden.

& EIN WEITERER WICHTIGER TIPP:

QUALITÄTS-KONTROLLE IST EIN MUSS!
Erst IMMER,
dann REGELMÄßIG und
zuletzt STICHPROBENARTIG.
Aber die Qualitäts-Kontrolle solltest du niemals vollständig aufgeben!!


Check-List:

  • WAS soll getan werden?
    um was es eigentlich geht – Themenbereich festlegen und Aufgabe beschreiben
  • WER soll es tun?
    eine Person festlegen und benennen ob nur diese Person es tun darf oder ob diese Person einfach dafür verantwortlich sein soll, dass es zuverlässig und ordentlich erledigt wird
  • WARUM soll er es tun?
    dieser Punkt ist wichtig für das Verständnis der Aufgabe und des Ziels der Aufgabe und überhaupt für das Existieren der Aufgabe und ist außerdem relevant für die Motivation der anderen Person
  • WIE soll er es tun?
    Angabe von Details und Umfang – welche Mittel sollen verwendet werden und welcher Zeitaufwand soll eingesetzt werden – allgemeine Positionierung für den Kosten/Nutzen-Faktor und beim WIE ggf. freie Hand
  • WANN soll er es tun?
    Deadlines und Termine übermitteln + Dringlichkeit mitteilen