Ich bin digitaler Nomade. #FAQs

Was ich so beruflich mache?
Dazu werde ich sicher noch den ein oder anderen Beitrag schreiben – aber nicht jetzt…

Hier soll es erstmal darum gehen, WIE ich arbeite…
…nämlich als DIGITALER NOMADE.

AHA – als digitaler Nomade also? 😀
Laut Wikipedia ist ein digitaler Nomade genau das: “Ein digitaler Nomade ist ein Unternehmer oder auch Arbeitnehmer, der fast ausschließlich digitale Technologien anwendet, um seine Arbeit zu verrichten und zugleich ein eher ortsunabhängiges beziehungsweise multilokales Leben führt.” 
Und wer mir ein bisschen auf instagram folgt oder hin und wieder in einem Whatsapp-Status vorbeischaut, der hat sich wahrscheinlich auch schon sowas gedacht… Fotos von vielen verschiedenen Orten und viele Fotos mit Laptop.. That’s ist – der DigitaleNomaden-Lifestyle!


Was ich schon alles zu hören bekommen habe… 

“Du arbeitest ja 24h und sowieso immer – so wie es aussieht..”
Manchmal JA, manchmal NEIN. Wenn Projekte anstehen und es Deadlines gibt, kommt es tatsächlich vor, dass ich auch mal Nachtschichten einlege oder 7-Tage-Wochen. #isthaltso.  Aber ansonsten strebe ich eher die 4-Tage-Arbeitswoche an. 📅

“Du bist ja nur unterwegs.. arbeitest du auch mal?”
Haha, ja mehr als genug 😅 Die, die mich wirklich kennen, meinen sogar tendenziell eher zu viel.  🤷🏼‍♀️

“Du hast wirklich keinen festen Arbeitsplatz?”
Nein. ❌ 

“Ich könnte das nicht, mich daheim zum arbeiten motivieren…”
Du nicht, ich schon! 😉 Wenn man seinen Job liebt, ein mega Verhältnis mit seinen Arbeitgebern hat, seine Projekte persönliche Leidenschaft sind, dann ist man einfach motiviert – ob man dann zu einem festen Arbeitsplatz fährt oder von daheim arbeitet ist egal. Andersrum genauso.. wenn die Arbeit für einen keine Sache ist, für die man brennt, dann ist man weder mit einem festen Arbeitsplatz, noch daheim motiviert. Motivation ist Einstellung. ❤️ Entweder man ist’s oder eben nicht..

“Wie schaffst du das alles unter einen Hut zu kriegen?”
Ganz viel DAVON: Organisation, Tools, Disziplin, Wiedervorlagen, Motivation. So in etwa. Ich bin mir sicher, dass digitaler Nomade jeder sein und jeder werden kann, WENN er die eben genannten Dinge mitbringt oder zumindest bereit ist, hart an diesen Themen zu arbeiten, um sie irgendwann zu seinen Stärken zählen zu können. 👌🏻

“Ist das nicht stressig? Viele Projekte? Viele Orte? So viel Organisation?”
Alles realtiv. Einerseits: YES, it is! Vorallem anfangs und immer wieder. Das ist einfach so. Nur weil man als digitaler Nomade arbeitet, ist es ja nicht so, dass man irgendwo hingeht und die Arbeit vorbereitet auf einen wartet, wo einem genau vorgeschrieben wird was man zu tun hat, man sich um nix kümmern muss und dann wieder irgendwann damit fertig ist.
Eher im Gegenteil: Man muss mitdenken, sich selbst kümmern – man ist sein eigener Chef und muss diese verantwortungsvolle Position dann aber auch erfüllen können. 💪🏼
Und andererseits: NOPE! Wenn man mal drin ist.. Wenn man seine Routinen aufgebaut hat, wenn man seine Leute und seine Projekte kennt, wenn man sich die Zeit selbst einteilen kann, wenn man total im Arbeitsflow ist, wenn es einfach läuft – dann ist der Arbeitsalltag von stressig mal ganz weit weg… ☀️

“Wie macht dein Arbeitgeber das mit? Meiner würde das nicht…”
Es geht um Geben/Nehmen und um Verhandlung.
Am Ende zählt immer: Es muss funktionieren!! 📈📤
Und wenn DU dich mit der Zeit, deiner Erfahrung und deiner Leistung so weiterentwickelt hast, dass du irgendwann digital vielleicht sogar besser bist, als ein anderer Mitarbeiter es vor Ort ist, dann wette ich, wird dein Arbeitgeber sehr interessiert sein, dich auch digital weiter zu beschäftigen, bevor er dich verlieren würde. Die Bedingung ist nur, dass du erstmal verdammt gut werden musst! Und nicht nur gut, sonder auch noch transparent, ehrlich und zuverlässig – du musst Leistung bringen. Und solange die da ist – alles easy 😉

“Bist du glücklich als digitaler Nomade?”
SOWAS VON JA! ….na klar, bestimmt nicht immer. Und Ja, oft ist es stressig und wie jeder andere Job, kann einem auch mit dem Digitalen-Nomaden-Lifestyle die Arbeit auch mal auf den Sack gehen, ABER für mich persönlich ist der Mehrwert dieses Lifestyles so abnormal groß, dass ich ihn nicht mehr missen möchte!! ❤️
Wenn man sich alleine mal das anschaut, was ich nicht könnte, wenn ich in einem 9to5-Job an einem festen Arbeitsplatz arbeiten würde… Ich wäre jetzt sicher nicht mit meiner Freundin zusammen, hätte keine Wohnung am wunderschönen Achsensee, könnte nicht so regelmäßig bei meiner Family sein, könnte meine Freunde nicht zu jeder Zeit in ganz Deutschland besuchen, könnte nicht für mehrere richtig gute Arbeitgeber in ganz Deutschland arbeiten, hätte so viel weniger Zeit für die Dinge, die mir mindestens genauso wichtig sind wie meine Jobs, nämlich meine eigene Website, das Fliegen, meine persönliche Weiterentwicklung, das Reisen und so viel mehr.  #neverwannabackto9to5 🙌🏻

“Und wie soll’s weitergehen?”
Definitiv digital! Ein bisschen Zeit werde ich noch verstreichen lassen… Einfach der Routine halber, auch der Finanzen halber und auch um Sandra auch noch ein bisschen Zeit zu geben, sich in der digitalen Arbeitswelt zu positionieren. Und dann wollen wir endlich RAUS! Noch viel weiter als Österreich! Raus in die schöne weite Welt! 🌐✈️
Um dort zu reisen, zu leben und zu ARBEITEN als digitale Nomaden…

“Das hört sich so irreal an…”
Das hab ich schon von so vielen gehört… Und ich kann dazu nur sagen: Das tut es sich nur für die, die es noch nicht versucht haben, die zu schnell aufgegeben haben und sowieso für die, die sich noch nie ernsthaft damit auseinander gesetzt haben. Wenn du nur ein Funken Interesse hast, dann google einfach mal. Stöber ein bisschen durch Youtube. Geh auf die DNX-Festivals. Und bald wirst du dich in einer Welt voller digitaler Nomaden wiederfinden in der digitales Arbeiten ganz normal ist und ein fester Arbeitsplatz inzwischen unvorstellbar. 😉

Das war’s! 😉
Hast du auch noch ne Frage?
Immer her damit! 😉


Und diesem Sinne… 

#digitalrevolution – bist du dabei? 😉